Ulmer Echo

Link zu
Ulmer Echo im Internet:
www.ulmerecho.de

Wer und was ist das Ulmer Echo?

Seit 1974 erscheint justizunabhängig in der JVA Düsseldorf (der Volksmund nennt sie Ulmer Höh´) das Magazin Ulmer Echo. Schon ungewöhnlich, daß in einer JVA so lange regelmäßig eine Zeitung erscheint. Erst recht verwundert es für eine Untersuchungshaftanstalt mit ihrer üblichen Fluktuation. Noch mehr werden Sie sich wundern über Qualität und Aufmachung der Artikel!

Das Ulmer Echo  ist Information aus erster Hand: Betroffene berichten und schreiben über das Leben hinter den Mauern, hinter die normalerweise kein objektiver Blick gelingt. Dabei bleibt das Ulmer Echo nicht beim Beschreiben stehen, sondern geht Phänomenen auf den Grund und reflektiert Hintergründe.

Ulmer Echo, das ist Information, Austausch und Diskussion für inhaftierte Menschen. Ulmer Echo bedeutet aber genauso und immer schon Information für Menschen "draußen". Heute (2003) gehen 1.200 bis 1.600 Hefte jeder Ausgabe an interessierte LeserInnen außerhalb der Mauern, darunter rund 1.240 feste Abos.

 

Wer ist die Redaktion

Die Redaktion wird von zwei Inhaftierten gebildet, die zum knastüblichen Hungerlohn die gesamte Arbeit leisten, die nötig ist, um alle drei Monate eine neue Ausgabe des Ulmer Echo herauszubringen zu können. Dazu gehört die Recherche, das Schreiben der Artikel einschl. Korrektur sowie das Erstellen des Layouts, bis hin zum Drucken, Legen, Binden und Versenden der Ausgaben, sowie das Aktualisieren, Erweitern und Pflegen des Internet Angebots.

Vor jeder neuen Ausgabe wird im Konsens mit dem Herausgeber ein neues Schwerpunktthema erarbeitet, das dann inhaltlich reflektiert wird.

Die Räumlichkeiten - Redaktion und Druckraum - werden von der Justiz gestellt, alle weiteren Arbeitsmittel wie Papier, Computer, Drucker etc. finanziert der Katholische Gefängnisverein.

 

Wer ist Herausgeber?

Im Gegensatz zu allen anderen westdeutschen Gefangenenzeitungen, bei denen die Anstaltsleitung als Herausgeber zeichnet und damit in der Regel eben auch kontrolliert und zensiert, wird das Ulmer Echo von einem hiesigen Gefängnisseelsorger herausgegeben. Momentan steht der Dominikanerpater Wolfgang Sieffert OP für Freiheit der redaktionellen Arbeit sowie Inhalt der Hefte gerade. 

 

Wer trägt unser Gefangenenmagazin?

Der Katholische Gefängnisverein Düsseldorf e.V. trägt finanziell und organisatorisch das Gefangenenmagazin. Spenden werden dankend entgegengenommen, denn eine Knastzeitung wie das Ulmer Echo ist natürlich kein Geschäft ...

 

Spenden an:

Kath. Gefängnisverein, Postbank Köln (BLZ 370 100 50) - Konto 745 58 506; Vermerk: Ulmer Echo! Spendenquittungen werden automatisch zugeschickt - bitte Adresse angeben! 

 

Adressen - wichtige Infos

Redaktion Ulmer Echo - Oberhausener Str. 30, 40472 Ratingen
Tel.: 0211 9388 2672 oder -670 (AB); Fax: 0211 9388 2679; Email: ulmerecho@gmx.de

 

Redaktion:

Wolfgang Sieffert OP (WS)
zwei bezahlte Redakteure (Inhaftierte)

Auflage:
2.500 Exemplare, davon 1.240 extern versandte Abos. 

Druck:
Druckerei der JVA Geldern (zweimal jährlich); Eigendruck auf Risograph GR 2710 (Ausgaben von Ulmer Echo INTERN!)

Ulmer Echo im Internet: www.ulmerecho.de

Träger: Kath. Gefängnisverein Düsseldorf e.V. 


Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
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Email gefaengnisverein@gmx.de