Gefangenenmagazin Ulmer Echo

  Link zu Ulmer Echo im Internet: www.ulmerecho.de

Wer und was ist das Ulmer Echo?

Seit 1974 erscheint justizunabhängig in der JVA Düsseldorf (der Volksmund nennt sie Ulmer Höh´) das Magazin Ulmer Echo. Ungewöhnlich, dass eine Zeitung in einer JVA so lange regelmäßig erscheint. Erst recht verwundert es für eine Untersuchungshaftanstalt mit ihrer üblichen Fluktuation. Noch mehr werden Sie sich wundern über Qualität und Aufmachung der Artikel!

Das Ulmer Echo  ist Information aus erster Hand: Betroffene berichten und schreiben über das Leben hinter den Mauern, hinter die normalerweise kein objektiver Blick gelingt. Dabei bleibt das Ulmer Echo nicht beim Beschreiben stehen, sondern geht Phänomenen auf den Grund und reflektiert Hintergründe.

Ulmer Echo, das ist Information, Austausch und Diskussion für inhaftierte Menschen. Ulmer Echo bedeutet aber genauso und immer schon Information für Menschen "draußen". Heute (2015) gehen 1.200 bis 1.700 Hefte jeder Ausgabe an interessierte LeserInnen außerhalb der Mauern, darunter rund 1.240 feste Abos.

Mailliste Ulmer Echo

Schreiben Sie uns, wenn Sie an einem Abonnement interessiert sind! Aus Kostengründen werden nur noch selten Ausgaben professionell gedruckt und mit der Post verschickt. Meist drucken wir nur die Ausgaben für die Inhaftierten preiswert auf usnerer Schnelldruckmaschine.
Gerne nehmen wir Sie in unseren Email-Verteiler auf. Schreiben Sie uns und wir schicken Ihnen alle unsere Ausgaben als farbige PDF zu!
Aufnahme in die Mailliste per Mail an Email ulmerecho@gmx.de

Wer ist Herausgeber?

Im Gegensatz zu allen anderen westdeutschen Gefangenenzeitungen, bei denen die Anstaltsleitung als Herausgeber zeichnet und damit in der Regel eben auch kontrolliert und zensiert, wird das Ulmer Echo von einem hiesigen Gefängnisseelsorger herausgegeben. Momentan steht der Dominikanerpater Wolfgang Sieffert OP für Freiheit der redaktionellen Arbeit sowie Inhalt der Hefte gerade.

Wer ist die Redaktion?

Die Redaktion wird von zwei Inhaftierten gebildet, die zum knastüblichen Hungerlohn die gesamte Arbeit leisten, die nötig ist, um zwei- bis sechsmal jährlich eine neue Ausgabe des Ulmer Echo herauszubringen zu können. Dazu gehört die Recherche, das Schreiben der Artikel einschl. Korrektur sowie das Erstellen des Layouts, bis hin zum Drucken, Legen, Binden und Versenden der Ausgaben, sowie das Aktualisieren, Erweitern und Pflegen des Internet Angebots.

Vor jeder neuen Ausgabe wird im Konsens mit dem Herausgeber das jeweilige Schwerpunktthema erarbeitet, das dann inhaltlich reflektiert wird.

Die Räumlichkeiten - Redaktion und Druckraum - werden von der Justiz gestellt, alle weiteren Arbeitsmittel wie Papier, Computer, Drucker etc. finanziert der Katholische Gefängnisverein.

Wer trägt unser Gefangenenmagazin?

Der Katholische Gefängnisverein Düsseldorf e.V. trägt finanziell und organisatorisch das Gefangenenmagazin. Spenden werden dankend entgegengenommen, denn eine Knastzeitung wie das Ulmer Echo ist natürlich kein Geschäft ...

Spenden an:

Kath. Gefängnisverein D-dorf
IBAN DE82 3005 0110 0010 1921 77
(BIC DUSSDEDDXXX, Stadtsparkasse Düsseldorf)
Vermerk: Ulmer Echo!
Spendenquittungen werden automatisch zugeschickt - bitte Name und Adresse angeben!

Adresse

Redaktion Ulmer Echo
Oberhausener Str. 30, 40472 Ratingen
Tel.: 0211 9388 2672 oder -670 (AB)
Email: ulmerecho@gmx.de

Auflage:
Extern gedruckte Ausgaben: 3.000 Exemplare, davon 1.240 extern versandte Abos. 
Intern gedruckte Ausgaben: 1.300 Exemplare gedruckt: an eine vierstellige Zahl von Interessierten wird die PDF per Mailliste zugestellt.

Druck (extern gedruckte Ausgaben):
Drucksachen Peternell.
Intern gedruckte Ausgaben und andere Druckerzeugnisse der Redaktion: Eigendruck auf Risograph

Ulmer Echo im Internet: www.ulmerecho.de


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Email gefaengnisverein@gmx.de